05.02.2010
Sonderausstellung „Heuschrecken – übersehene Schönheiten“ im Naturhistorischen Museum Mainz
Ab dem 3. Februar holen wir den Sommer zurück ins Museum – mit dem vertraut sanften Zirpen von Grillen warmer Sonnentage. Vom Heimchen hinterm Herd bis hin zur rheinhessischen Herbstmooke werden die Arten vorgestellt. Neben lebenden Gespenstschrecken, Stab- und Wanderheuschrecken sind es v. a. die Fotografien von Wolfgang Langhoff aus Frankreich, Italien, Österreich und natürlich auch aus Deutschland von denen die Ausstellung lebt. Und jeder, der bislang noch denkt das laute Schmettern an Sommerabenden auf der heimischen Terrasse würde von Zikaden stammen, wird das Grüne Heupferd als Urheber kennen lernen.
Die Ausstellung startet am 2. Februar mit einem Vortrag von Prof. Dr. Peter Detzel, dem Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Orthopterologie – Orthopterologen sind Heuschreckenkundler. Ab 18.30 Uhr stellt der Wissenschaftler unter anderem ungewöhnliche Aspekte aus dem Leben der Tiere und die Bezüge zwischen Mensch und Heuschrecken dar. Am 21. Februar geht es dann endgültig in den Süden. Dr. Axel Hochkirch von der Universität Trier wird die singende, springende Vielfalt der Heuschrecken auf den Kanarischen Inseln zu uns nach Mainz bringen.

Das Flyer und ein Zeitungsbericht über die Eröffnung gibt es als pdf.
Die Sonderausstellung „Heuschrecken – übersehene Schönheiten“ ist vom 3. Februar bis 21. März 2010 zu sehen. Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene 1,50 Euro, für Kinder 0,50 Euro. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0 61 31 / 12 26 46.